Aktuelles

Buchlesung

29. März 2026 um 18 Uhr

„Die sizilianische Akte“ von Alessandro Bellardita

Welthaus – Kurfürsten-Anlage 25 (ehem. Zollgebäude)
Freier Eintritt

Wir freuen uns sehr, Alessandro Bellardita wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Wie viele von Ihnen wissen, beschäftigt er sich bereits seit Jahren intensiv mit der Analyse von Mafia-Strukturen – ein komplexes Thema, zu dem er uns auch dieses Mal wieder sehr interessante Einblicke und Reflexionen bieten wird.

In seinem neuesten Krimi, „Die sizilianische Akte“, gerät der Heidelberger Staatsanwalt Francesco De Benedetti mitten in einen gefährlichen Mafia-Krieg zwischen Mannheim und Sizilien. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Autor aus seinem packenden Werk lesen und uns mit der ihm eigenen Fachkompetenz helfen, die verborgenen Dynamiken im Rhein-Neckar-Raum besser zu verstehen.

Im Anschluss an die Lesung gibt es wie gewohnt Raum für einen persönlichen Austausch und eine gemeinsame Diskussion mit dem Autor.

Veranstaltung in deutscher Sprache.

„Würde statt Ausbeutung auf unseren Tellern Francesco Piobbichi, Künstler und Sozial-Aktivist berichtet“

18. März 2026 um 19 Uhr

Vortrag mit Diskussion und Ausstellung am Mittwoch
im WeltHaus Heidelberg, Kurfürsten Anlage 25, Heidelberg – freie Eintritt

Sprache: Englisch

Francesco Piobbichi, Künstler und Sozialaktivist, berichtet über seine Arbeit in Rosarno (Kalabrien), über seine Bilder und über die Situation der Geflüchteten dort, insbesondere über die Ausbeutung auf den Obstfeldern – sowie darüber, was jede Konsumentin und jeder Konsument tun kann, um diese zu beenden.

“Ombre a Mezzogiorno” (2023)

16 Gennaio 2026 – 18:30

Vorführung des Dokumentarfilms “Ombre a Mezzogiorno” (2023)
Dauer: 75 Min.

Anschliessender Gespräch mit dem Regisseur Enrico Carnuccio (in deutscher Sprache)

Karlstorkino – Marlene-Dietrich-Platz 1
Für Kartenreservierung: https://www.karlstorkino.de/programm/ombre-a-mezzogiorno/

„Ombre a Mezzogiorno“ ist eine Reflexion über die große italienische Binnenmigration der 1960er bis 1980er Jahre. In dieser Zeit verließen ganze Familien den bäuerlich geprägten Süden, um im industrialisierten Norden Arbeit und eine neue Zukunft zu suchen. Auch die Familie des Autors war Teil dieses Exodus.
Kalabrien und Piemont – zwei Regionen, mehr als 1.000 Kilometer voneinander entfernt – prägen seine Identität. Als Zeuge und Produkt dieses historischen Umbruchs setzt sich der Film mit den Orten seiner Herkunft auseinander und untersucht, wie sie sich durch Migration, Industrialisierung und Abwanderung verändert haben.
Der Blick auf ein entvölkertes Kalabrien spiegelt sich in den verlassenen Industrieanlagen Turins. Ausgehend von der Familiengeschichte Tullios entfaltet der Film eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Arbeit, Industrie und Gewerkschaften sowie mit den tiefgreifenden Folgen der Migration – aus der Perspektive jener, die gegangen sind und dennoch zwischen zwei Welten geblieben sind.

Kontakt

Volare e.V.
Deutsch-italienischer Kulturkreis Heidelberg
Fabrikstrasse 61
69126 Heidelberg
Deutschland

Tel. 0163-7337496
Email: volare.dik@googlemail.com